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Innere
und äußere Fülle erschaffen
07/07
von Irene B. Grabner Woran denken Sie bei
dem Begriff „Fülle“? An Geld, viel Geld? Ja,
natürlich. Und gleichzeitig ist Fülle sehr viel mehr als Geld. Ermitteln Sie Ihren
aktuellen Ist-Stand mit einer Skala von eins bis zehn. Eins steht dabei für
wenig gefühltes Glück und zehn für ein Höchstmaß an gefühltem Glück.
Vom diesem Ist- Stand ausgehend, definieren Sie als nächstes Ihr Soll –
also Ihren Wunsch, wie glücklich und erfüllt Sie sich dauerhaft fühlen möchten.
Nutzen Sie dafür die selbe Skala. Sehen Sie sich nun Ihr
Ergebnis an: Wie sehr weicht Ihre Wunschvorstellung von Ihrer der- zeitigen
Situation ab? Über Ihre gefühlsmäßige Bewertung wird schnell klar, wie
weit Sie derzeit von den für Sie optimalen Lebensumständen entfernt sind. Verfeinert wird diese
Analyse, wenn Sie sie für jeden Lebensbereich gesondert vornehmen. Es gilt
dabei herauszufinden, wie viel Erfüllung, Glück und Zufriedenheit Sie in
den einzelnen Bereichen Beruf, Finanzen, Partnerschaft, Familie, Gesundheit,
Spiritualität und soziale Kontakte bereits leben und in welchem Maße Sie
sich mehr Erfüllung in jedem einzelnen Bereich ersehnen. Wenn Sie jeden
Bereich mit einer Wertigkeit versehen, werden Sie sehr schnell herausfinden,
in welchem Bereich Sie als erstes eine Veränderung herbeiführen sollten,
um einen optimalen Glückseffekt zu erzielen. Eine weit verbreitete
Meinung lautet in etwa: „Wenn ich nur mehr Geld hätte, dann...“ Was genau wäre dann?
Dann wären Sie in der Lage, mehr Dinge zu tun und zu kaufen, die Sie mögen
und dann wären Sie glücklich und erfüllt? Das ist ein gefährlicher
Trugschluss. Er verleitet Sie dazu, Ihre Handlungen am Geld auszu- richten,
statt an Glück und Erfüllung. Beispielsweise sind Sie dadurch mehr
geneigt, eine wenig geliebte Arbeit zu verrichten vor allem wenn Sie damit
vermeintlich mehr Geld ver- dienen als mit einer Aufgabe, die Ihnen wirklich
Spaß macht. Zum Ausgleich – gewisser- maßen als Entschädigung für Ihre
Aufopferung, Ihre Entbehrung oder Ihr Leid dienen Freizeit und Urlaub. Da
braucht es dann immer wieder neuer Kicks, die Sie kurzfristig sich lebendig
fühlen lassen. Leider hält der Effekt meist nicht lange an. Aber Ihr
Lebensstandard steigt, Ihre Ausgaben steigen, es wird mehr konsumiert.
Dadurch binden Sie sich nur noch mehr an eine unliebsame Arbeitsstelle, weil
die Überzeugung wächst, nur auf diesem Wege genügend Geld zu verdienen,
um all den Konsum finanzieren zu können.
Dennoch bleibt das Gefühl von „Fülle“ aus. Obwohl hohes
Einkommen verfügbar ist, fühlen Sie sich innerlich nicht wirklich reich.
Sie fühlen sich ausgepowert, ausgelaugt, vielleicht lustlos oder sogar
depressiv. Um diesem Teufelskreis
zu entfliehen, hoffen viele Menschen auf den langersehnten Lotto- gewinn.
Viele glauben, darin ihren Seelenfrieden zu finden und jagen ihr Leben lang
der Illusion hinterher, mit dem Sechser im Lotto frei zu sein – frei, zu
tun und zu lassen was immer sie möchten. Die Wahrheit ist, dass
die meisten Lottomillionäre nach rund einem Jahr von dem gesamten Gewinn
nichts mehr übrig haben, viele davon sogar mit erheblichen Schulden kämpfen. Die zweite Wahrheit
ist, dass jeder bereits frei ist, das zu tun, was er sich von ganzem Herzen wünscht.
Oftmals sind es lediglich unser Verstand und unser Ego, die uns davon
abhalten, unserem Herzen zu folgen – unseren Seelenweg zu gehen. Die vermeintliche
Sicherheit eines Arbeitsvertrages fesselt viele Menschen an einen Job, den
sie überhaupt nicht mögen. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens
Gallup leisten 68 % der Angestellten lediglich Dienst nach Vorschrift. 13%
der Angestellten sabotieren sogar aktiv ihren Arbeitgeber. Für mich ist das
ein deutliches Signal dafür, dass viele Ange- stellte beruflich gerne etwas
anderes machen möchten, aber nicht genau wissen was und dass der Mut zu
diesem Schritt fehlt. Sie erlauben sich
oft noch nicht einmal darüber nach- zudenken. Existenzängste und
Mangeldenken lähmen jede kreative Idee in diese Richtung und diese Menschen
fühlen sich als Opfer der Umstände und verharren in ihrer für sie aus-
sichtslosen Lage. Der Weg zu Fülle und
Erfüllung geht aber genau umgekehrt. Das geistige Gesetz „Wie innen so außen“
- oder auch das „Gesetz der Resonanz“ genannt – besagt, dass die Fülle,
die Erfüllung, das Glück erst im Menschen erzeugt werden muss, bevor es im
Außen sichtbar werden kann. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass jeder,
der nach Reichtum strebt, stets darauf achtet, sich glücklich und erfüllt
zu fühlen. Damit wird eine Schwingung erzeugt, die automatisch Fülle und
Erfüllung anzieht. Auf diesem Weg begegnen
Sie vielleicht den Fallstricken Ihres Egos. Viele Konsumwünsche entspringen
dem Ego, welches durch die allgegenwärtige Werbung unterstützt, nach „Mein
Haus, mein Auto, meine Yacht“ strebt. Dabei wird meist übersehen, dass
die Erfüllung sol- cher Wünsche die Seele nicht nähren. Wer auf sein Herz hört,
kommt möglicherweise zu dem Schluss, dass ein Feriendomizil in der Toskana
inmitten unberührter Natur und Stille seine Seele nährt. Das liegt sehr
wahr- scheinlich am Erholungswert der Gegend und der Ruhe und Entspannung, die
man in solch einer Gegend findet. Um all das zu genießen ist es aber nicht
zwingend erforderlich, solch ein Haus selbst zu besitzen. Es gibt genügend
Angebote, die oftmals zu sehr günstigen Konditionen angemietet werden können.
Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich, welche Bedürfnisse das Ego seinem
Besitzer vorgaukelt und welche wahren Bedürfnisse der Körper, das Herz und
die Seele tatsächlich haben und dass diese einfach und kostengünstig für
jedermann erfüllbar sind. Jeder Mensch kennt
seinen Traum. Trauen Sie sich Ihren Traum zu denken. Haben Sie den Mut, sich
Ihrem Traum bewusst zu stellen. Wenn Sie sich für
Ihren Traum entscheiden und ihn Realität werden lassen wollen, haben Sie
einen großen entscheidenden Schritt getan. Ich wünsche Ihnen dabei von Herzen viel Erfolg! |
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Irene B. Grabner * Fon: (0 61 92) 64 64 * Fax: (0 61 92) 65 56 * if@lotosbluete.com Impressum Disclaimer AGB |